NOPOET –worlds solution—

poetry by nicc cooling
Dezember 5, 2014

Ausstellung meiner Malereien im Janssen-Haus bis märz 2015

Main Name ist Nicholas Christ. Cooling. Ich trage zwei Namen meines Vaters und einen Namen den mir meine Mutter gab. Nicholas kommt von Nike und ist eigentlich ein griechischer Name der latinisiert wurde. In Griechenland hieße ich wohl Nikodemos, was soviel heißt wie der Siegreiche im Volke.

Ich nenne mich gerne Künstler, weil ich glaube das in jeder individuellen Arbeit ein Stück kunstvolles ist; gleich dem gemauerten Hause, dem geklimperten Klavier, dem gemaltem Werk, dem gegossenen Fundament oder Statuette und dem geschriebenen Wort.

Ich denke also bin ich „cogito ergo sum“ stammt von Decartes und ist 500 Jahre später widerlegt worden durch einen Psychiater, durch Antonio R. Domasio, der schreibt „Decartes Irrtum: Fühlen, Denken und das menschiche Gehirn“. Ein zu empfehlendes Werk.

Ich bin also ein fühlendes, denkendes Individuum mit dem Hang zur Gestaltung und Schrift.

Ich benutzte für meine Malereien, die eine Expression beinhalten und dem Neoexpressionismus zuzuordnen sind, generell Ölfarben mit farbintensiven Nuancen. Ich arbeite direkt aus der Tube, auf eine Unterlage, aufs Gemälde. Dabei kommen oftmals statt Pinsel auch Spachtel oder Kulli vor in div. Größen.

Die Arbeit die durch das Gemälde zum Ausdruck kommt ist mir ein Schöpfungsakt, beinahe gleich dem gottgegebenen Menschen. Nur bin ich ein Mann und kann nicht gottgleich Leben austragen wie eine Frau, sondern nur als Humanum Individualis Kretivis Habilis eine Individuelle Arbeit fertigen. Ich arbeite gern, “und tut man das nicht für und an sich, so tut man dass für andere“.

Ich glaube das jeder Mensch eine Arbeit braucht und dabei auch individuell sein sollte. Er sollte dabei Freude und Glück empfinden dürfen, weil er was leistet, nämlich seinen Beitrag zur Gesellschaft. Auch wenn vieles rügbar ist, so ist das Wesen des Menschen nicht. Menschen wie wir, ob in der Diagnose psychisch-krank oder in Teilzeit-Rente oder letztendlich auf dem „soliden ersten Arbeitsmarkt, leisten durch ihre bloße Anwesenheit schon einen Beitrag; weil wir kaufen, konsumieren und kosten.

Nun zu einer kleinen persönlichen Vision von mir.

Wir Menschen sind abhängig vom Handel, darum arbeiten wir, um Geld zu haben und mit diesem Geld Handel zu betreiben. Ich glaube aber auch an den Tauschhandel, also dass, wenn wir etwas haben was dem anderen gefällt, dass wir nicht von vorderherein Geld dafür erhalten müssen, sondern auch ein Geschäft tätigen können wenn wir z.B. eine Kaffeekanne gegen eine Hose tauschen, oder ein Fahrrad gegen ein Gemälde. Natürlich wird heute ein Picasso gegen eine ganze Fahrradmanufaktur eingetauscht werden können, wenn sich zwei Ges.Partner einigen können. Es bleibt aber immer noch ein kleines Kalkül mit der Gier. Und darum fasste T. von Aquino auch die Gier als Todsünde auf. Denn wenn jemand ein Geschäft tätigen will, will er möglichst nach Prinzipien handeln die der Kaufmann als „Maximal- und Minimalprinzip“ kennt. Nur beinhalten diese Prinzipien immer Gewinn, und wenn es immer nur ums gewinnen geht so gäbe es nicht nur Verlierer. Aber verlieren gehört zum Gewinn wie der Faden zur Öse. Bedauerlich nur ,dass beim großen Spiel des Geldes die meisten verlieren und darum der Tausch eine Lösung sein könnte.

Ich würde mir wünschen, wenn jemand sich für eins meiner Gemälde intressieren sollte, dass wenn er nicht über Geldmittel verfügt, mir einen Tausch vorschlagen kann. Wie ein Hollandrad gegen das Bild, oder ein Oxford Dictornary gegen das andere Bild, oder ein Longboard gegen dieses Bild.

Also falls ihr einen kleinen Undergroundkünstler erwerben wollt, dann fragt mich einfach und für diejenigen die zahlen mögen, rangieren meine Gemälde von 170-250 Eurotaler.

Ich bedanke mich, dass ihr euch soviel Zeit für diesen Text genommen habt und verbleibe mit einem geherzten Gruß. Nicc Cooling

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