NOPOET –worlds solution—

poetry by nicc cooling
August 23, 2011

Die Flucht in die Freundschaft

Ein Fuchs jagte aus dem Walde,
Ne Horde Jäger hinterher,
Nicht weil es ihm zu Kalte,
Nicht weil das Herz ihm schwer.

Auf Satteln und mit Tam Tam,
Und einer Horde toller Hunde,
Der treibende Unterfang,
Jagt die Welt zu Grunde.

Der Fuchs bang um sein Leben,
Das ist ein Urinstinkt,
Und weiteres vergebens,
Auch nur weil’s Unheil bringt.

Es beobachtete die Szene,
Ein Hase winzig klein,
Und ich auch nur erwähne,
wir sind nie ganz allein.

Es erkannte Hoppel Meister,
Das Üble was kam getrabt,
Und dachte gar nicht weiter,
Und zischte auch gleich ab.

Der Fuchs im Augenwinkel,
Änderte die Spur,
Und folgte diesem Flinkel,
Warum, das frage nur.

Die Seele hatte eins im Sinne,
Ich rette meine Haut,
Sie folgte dem Instinkte,
Dem jedes Wesen wohl vertraut.

Die Jagd ging fröhlich weiter,
Es war ja dummer Adel,
Das Leben hat ’ne Leiter,
Das Töten einen Tadel.

Der Hoppel in der Höhle,
Er hatte sie selbst gebaut,
war vielleicht gar nicht Wohle,
wenn man genauer hinschaut.

Der Fuchs kam hinterher,
Und war wieder guter Dinge,
Die Höhle war nicht leer,
Es fehlte eine Klingel.

Als der Fuchs in diesem Bau,
Dem Meister etwas bange,
Mein Jäger kam hierher,
sitz ich nun in der Zange.

Der Fuchs jetzt ruhig schlau,
sagte, habe keine Furcht,
Ich werde dich nicht beißen,
Da sei ganz unbesorcht.

Der Hase sich nicht sicher,
Doch der Fuchs hielt Wort,
Es bedarf da keines Richter,
Es geschah an dem Tag kein Mord.

Das Ende dieser Sage,
Die ist auch ziemlich kurz,
Sie waren Freunde lange,
Und hatten niemals mehr diese Furcht.